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Effektivität und Geduld! "Wenn etwas gut und effektiv getan wird, bringt es allen Gewinn. Beim Helfen gilt dieses Grundgesetz in besonderer Weise! Es geht beim Helfen nicht darum, geholfen zu haben - es geht nicht um das Gewissen oder Selbstbewußtsein des Helfers. Wesentlich ist, daß Menschen zu einem menschenwürdigen Leben kommen. Dabei wird jede Hilfe immer auch den Helfenden reicher machen."


10 Tipps zum Helfen

  1. Bevor Sie mit der Hilfe loslegen, fragen Sie sich, warum Sie eigentlich "helfen" wollen! Das ist wichtig, weil eine Hilfe, die im Grunde nur das Gewissen des Helfenden beruhigen soll, kaum effektiv und aktiv sein kann.
    Machen Sie sich Ihre Motive klar!
     
  2. Es gibt auf der Welt unzählige Menschen, denen wesentlich Dinge fehlen. Sie finden solche Menschen und ganze Völker am anderen Ende der Erde oder ganz in Ihrer Nachbarschaft. Sie müssen zu einer Auswahl kommen, für wen Sie persönlich verantwortlich sind. Wohin führt Gott Sie, zu helfen?
    Lassen Sie sich von Gott die Menschen zeigen, denen Sie helfen sollen!
     
  3. Gehen Sie nun einen aktiven Schritt, indem Sie Sich über mögliche Hilfsorganisationen informieren, mit denen Sie zusammenarbeiten können oder die Sie unterstützen sollten. Solche Organisationen werden im Internet z.B. unter hilfswerke.de gesammelt und haben in der Regel eine eigene Internetpräsenz, die über die Aufgaben und den Wirkungsbereich informiert.
    Informieren Sie sich über die aktiven Organisationen!
     
  4. Wählen Sie nun eine oder eine Reihe von Organisationen aus, die Sie unterstützen bzw. in der Sie aktiv mitarbeiten, um Ihrer Gruppe von Menschen zu helfen. Auch hier sollten Sie sich von Gott die richtige Organisation zeigen lassen. Der Herr der Welt möchte Sie führen und leiten.
    Wählen Sie 'Ihre' Organisation aus.
     
  5. Versetzen Sie sich in die Situation der Gruppe von Menschen, denen geholfen werden soll. Was ist das eigentliche Problem? Wo können Sie persönlich ansetzen, was können private Organisationen tun, was liegt in der Reichweite des Staates?
    Analysieren Sie das eigentliche Problem im Rahmen Ihrer Möglichkeiten!
     
  6. Sprechen Sie Ihre Analyse mit kompenenten Bekannten und den Mitarbeitern Ihrer Hilfsorganisation durch. Durch den Austausch lernen Sie dazu, geben Anregungen und gewinnen ein aktives Verhältnis zum Prozess der Hilfe. Sie erfahren mehr über die eigentlichen Probleme und können die Schwierigkeiten der Menschen und die unterschiedlichen Hindernisse besser verstehen.
    Führen Sie Gespräche mit Ihrer Organisation und kompetenten Bekannten!
     
  7. Stellen Sie sich auf lange Wege und Rückschläge ein. Jede wirkliche Hilfe benötigt viel Geduld und die Bereitschaft, sich auf die verschiedenen kulturellen Erfahrungen und Mentalitäten der Völker einzulassen. Einseitige europäische oder amerikanische Lösungen sind in afrikanischen oder asiatischen Ländern unpraktikabel und können katastrophale Folgen haben.
    Stellen Sie Sich auf einen langen Weg ein, der viel Geduld und Lernbereitschaft erfordert!
     
  8. Öffnen Sie nun überlegt und mit langem Atem ihren Geldbeutel. Richten Sie einen Dauerauftrag ein und überweisen Sie regelmäßig (möglichst monatlich) zweckgebunden Gelder an Ihre Hilfsorganisation. Geben Sie nach Ihren Möglichkeiten, aber deutlich! Gute Leitbilder über die Höhe von freiwilligen Zuwendungen gibt die Bibel, die vom 10ten Teil des Einkommens spricht, welches dem Reich Gottes gegeben werden soll.
    Richten Sie gezielt und zweckgebunden einen Dauerauftrag mit finanziellen Überweisungen ein!
     
  9. Suchen Sie über Ihre Hilfsorganisation auch persönlich den Kontakt mit den Menschen, denen Sie helfen möchten. Das kann schriftlich in Briefen erfolgen, aber auch durch Gespräche oder Reisen. Seien Sie offen für die Menschen, aber auch vorsichtig gegenüber den möglichen negativen Charakterzügen einzelner oder ganzer Gruppen. Seien Sie nüchtern, interessiert und verbindlich.
    Suchen Sie persönlichen Kontakt mit Interesse und Nüchternheit!
     
  10. Freuen Sie sich an Ihrer Hilfe und verfolgen Sie engagiert und interessiert die Projekte, welche Sie unterstützen. Machen Sie sich keine Illusionen, die ganze Welt schnell verändern zu können. Feiern Sie gemeinsam mit den Menschen die Verbesserungen, die erzielt werden, und trauern Sie um Rückschläge. Bleiben Sie den Menschen treu und zeigen Sie Ihnen, daß Sie hinter Ihnen stehen.
    Freuen Sie sich mit den Menschen, trauern Sie mit den Menschen.

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