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Effektivität und Geduld! "Wenn etwas gut und effektiv getan wird, bringt es allen Gewinn. Beim Helfen gilt dieses Grundgesetz in besonderer Weise! Es geht beim Helfen nicht darum, geholfen zu haben - es geht nicht um das Gewissen oder Selbstbewußtsein des Helfers. Wesentlich ist, daß Menschen zu einem menschenwürdigen Leben kommen. Dabei wird jede Hilfe immer auch den Helfenden reicher machen."


Wieso? Welhalb? Warum? ...
grundlegende Einsichten eines Christen

Die Bibel in altem und neuem Testament sind voll von Aufforderungen (Geboten) Gottes, den Mitmenschen zu helfen. Dies gipfelt in dem Gebot "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!", mit dem Jesus die Gebote Gottes auf den Punkt bringt.

Nach dem Evangelium des Matthäus sagt Jesus: "Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand! Dies ist das größte und wichtigste Gebot. Das zweite ist gleich wichtig: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst." (Übersetzung Gute Nachricht) Die Liebe zum Mitmenschen ist nicht zu trennen von der Beziehung eines Menschen zu Gott. Erst aus der Gottesbeziehung wird ein Mensch Kraft und Ausdauer, Freiheit und Geduld bekommen, um den langen Weg effektiver Hilfe und Nächstenliebe zu gehen.

"Wenn du jemandem hilfst, dann häng es nicht an die große Glocke." sagt Jesus in der Bergpredigt nach Matthäus 6,2. "Benimm dich nicht wie die Heuchler in den Kirchen [orig. 'Synagogen'] und in vielen Vereinen [original 'auf den Straßen']. Sie wollen nur von Menschen geehrt werden. Ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon kassiert. Wenn du also jemand hilfst, dann tu es so unauffällig, daß nicht einmal dein bester Freund etwas davon erfährt. Dein Vater [Gott], der auch das Verborgenste sieht, wird dich dafür belohnen."

Die christlich-jüdischen Testamente bezeugen die letztliche Verantwortung jedes Menschen vor Gott über seine Lebensgestaltung. Dazu gehört die Hilfe für die Mitmenschen in Nah und Fern an zentraler Stelle. Im Matthäus-Evangelium heißt es dazu: "Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von Anfang an zugedacht hat. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd, und ihr habt mich bei euch aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt für mich gesorgt; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht. Dann werden die, die den Willen Gottes getan haben, fragen: Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig und gaben dir zu essen? [...] Dann wird der König antworten: Ich will es euch sagen: was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Matth. 25, 34ff)


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